

„Denglisch“ gehört in der Agenturwelt fast schon zum guten Ton. Wer im Social-Media-Marketing mitreden will, wird oft mit Fachbegriffen bombardiert. Meistens ohne dass diese vorher verständlich erklärt wurden.
Damit du im Buzzword-Dschungel den Überblick behältst, haben wir die wichtigste Social-Media-Terminologie für dich übersetzt. Ganz nach dem Hamburger Motto: „Nich lang schnacken, Kopp in Nacken!“
Hier ist dein Wörterbuch für das netzwerkübergreifende Marketing:
Ads: Bezahlte Werbeanzeigen, die auf Plattformen ausgespielt werden, um gezielt Reichweite, Sichtbarkeit oder Interaktionen zu steigern.
Algorithmus: Die unsichtbare „Maschine“ im Hintergrund der Plattformen. Er analysiert das Nutzerverhalten und entscheidet, wer welche Inhalte wie oft zu sehen bekommt.
Asset: Das visuelle Herzstück eines Beitrags – also das eigentliche Bild, die Grafik oder das Video.
Bio: Die „Biography“. Der kurze Profiltext (z. B. auf Instagram oder TikTok) direkt unter dem Namen, der meist auch einen anklickbaren Link enthält.
Call to Action (CTA): Die Handlungsaufforderung am Ende eines Posts (z. B. „Speichere diesen Beitrag“ oder „Klick auf den Link in der Bio“). Ohne CTA keine messbaren Ergebnisse!
Caption / Copy: Der Begleittext zu einem Beitrag. Auf textbasierten Plattformen wie LinkedIn kann die Copy auch für sich allein stehen; auf Instagram oder TikTok braucht es dazu zwingend ein Asset.
Community: Die Gesamtheit der Follower und aktiven Nutzer, die sich rund um einen Kanal versammeln.
Conversion / Conversion Rate: Der Moment, in dem ein Nutzer eine gewünschte Handlung ausführt (z. B. einen Newsletter abonniert oder ein Produkt kauft), nachdem er einen Post gesehen hat. Die Conversion Rate misst diesen Erfolg prozentual.
Corporate Influencer: Mitarbeitende, die als authentische Markenbotschafter auf ihren eigenen Profilen (meist auf LinkedIn) für ihr Unternehmen kommunizieren und so Vertrauen aufbauen.
Creator: Creator sind professionelle Content-Ersteller.
Dark Post / Dark Ads: Werbeanzeigen, die im Hintergrund laufen. Sie tauchen nicht im regulären Profil-Feed auf, sondern werden ausschließlich der ausgewählten Zielgruppe als Werbung ausgespielt.
DM (Direct Message): Eine private Direktnachricht an einen anderen Nutzer, die nicht öffentlich sichtbar ist.
Duett: Eine TikTok-Funktion, bei der das eigene Video parallel (im Split-Screen) zu einem bestehenden Video eines anderen Nutzers abgespielt wird.
Engagement / Interaktion: Jede Form der aktiven Handlung eines Nutzers mit einem Beitrag (z. B. Likes, Kommentare, Speichern).
Engagement Rate (Interaktionsrate): Eine der wichtigsten Kennzahlen. Sie setzt die Interaktionen ins Verhältnis zur Reichweite und misst so, wie relevant der Inhalt für die Zielgruppe ist.
Feed: Die Startseite oder Timeline einer Plattform, auf der die Beiträge der abonnierten Kanäle fortlaufend angezeigt werden.
Follower: Nutzer, die einen Kanal abonniert haben, um dessen Inhalte regelmäßig zu sehen.
FYP (For You Page): Die Startseite von TikTok. Hier entscheidet der Algorithmus basierend auf den Interessen des Nutzers, welche Videos angezeigt werden. Ein viraler Hit auf der FYP kann über Nacht Hunderttausende Aufrufe bringen.
Grid: Das optische Raster eines Profils (besonders auf Instagram). Es zeigt alle chronologisch geposteten Beiträge in einer Kachel-Übersicht.
Hard Interaction: Sehr wertvolle, aufwendigere Interaktionen, die dem Algorithmus hohe Relevanz signalisieren – wie das Speichern (Save) oder Teilen (Share) eines Beitrags.
Hashtag: Das Rautezeichen (#) vor einem Schlagwort macht Inhalte auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder LinkedIn auffindbar und kategorisierbar. Wer auf den richtigen Hashtag klickt, sieht alle Beiträge zu diesem Thema.
Highlight: Da Stories nach 24 Stunden verschwinden, können sie in Highlights (direkt unter der Bio) dauerhaft auf dem Profil gespeichert werden.
Hook: Die ersten 1 bis 3 Sekunden eines Videos oder der erste Satz einer Text-Copy. Sie ist der „Köder“ und entscheidet, ob jemand weiterschaut oder gnadenlos weiterscrollt.
Impressionen: Sichtkontakte. Zeigt an, wie oft ein Beitrag auf einem Bildschirm erschienen ist. Die Zahl ist meist höher als die Reichweite, da ein Beitrag demselben Nutzer mehrfach ausgespielt werden kann.
KPI (Key Performance Indicator): Die Schlüsselkennzahlen (wie Reichweite, Klicks oder Interaktionsrate), an denen der Erfolg einer Social-Media-Kampagne gemessen wird.
Organische Reichweite: Reichweite, die ohne bezahlte Werbung entsteht – also rein durch den Algorithmus und das Engagement der Community. Der Gegenpart zu Paid/Ads. Je relevanter der Inhalt, desto höher die organische Reichweite.
Performance Marketing: Datengesteuertes Marketing durch bezahlte Werbeanzeigen (Ads). Hierbei wird das Budget gezielt auf messbare Ergebnisse (wie Klicks, Leads oder Verkäufe) optimiert.
Reach / Reichweite: Die Anzahl der einzelnen Personen (Unique Users), die einen Beitrag gesehen haben.
Reel: Kurze, hochkante Videos (9:16 Format), die besonders auf Instagram und Facebook für große organische Reichweite sorgen.
Social Search: Das Phänomen, dass Plattformen wie TikTok, YouTube oder Instagram zunehmend wie Suchmaschinen genutzt werden: Nutzer suchen dort direkt nach Antworten, Empfehlungen oder Tutorials statt auf Google.
Social Selling: Der Aufbau von Beziehungen zu potenziellen Kunden über Social Media, um langfristig Vertriebsziele zu erreichen. Spielt besonders im B2B-Bereich auf LinkedIn eine riesige Rolle.
Soft Interaction: „Einfache“ und schnelle Interaktionen, wie beispielsweise ein Like.
Sticker: Interaktive Elemente für Stories (z. B. Umfragen, Quizze oder Frage-Boxen), um den Dialog mit der Community zu fördern.
Stitch: Eine TikTok-Funktion, bei der man einen kurzen Ausschnitt eines fremden Videos nutzt, um direkt im Anschluss mit einem eigenen Video darauf zu reagieren.
Story: Hochkante Einblicke (Bilder oder Videos), die nach 24 Stunden automatisch wieder verschwinden. Ideal für tagesaktuelle, nahbare Inhalte.
Taggen: Das Markieren anderer Profile auf Bildern oder in Texten, wodurch diese eine Benachrichtigung erhalten und oft ein Link zu deren Profil entsteht.
UGC: Bezeichnet Inhalte (Fotos, Videos, Testimonials), die nicht von der Marke selbst, sondern von echten Nutzern, Kunden oder Mitarbeitern erstellt werden. Das wirkt oft deutlich authentischer als klassische Hochglanzwerbung und schafft enormes Vertrauen.
Viral / Virality: Ein Inhalt geht „viral“, wenn er sich rasend schnell und weitgehend ungeplant über Shares, Reposts und Weiterleitungen verbreitet – weit über die eigene Community hinaus. Virality ist das große Ziel, aber kaum planbar.
Die Social-Media-Welt dreht sich schnell und es kommen oft neue Begriffe hinzu. Fehlt dir ein spezielles Wort in unserer Liste? Schreib uns einfach eine Nachricht, wir helfen dir sofort weiter und übersetzen das Fachkauderwelsch!
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